Lehramt an Förder-, bzw. Sonderschulen

Dieser Lehramtsberuf bietet euch vielfältige Möglichkeiten. Je nach Bundesland seid ihr Sonder- bzw. FörderschullehrerIn und wählt unter verschiedenen förderpädagogischen Fachrichtungen. Ihr unterrichtet dann z. B. geistig- oder lernbehinderte Schülerinnen und Schüler. Es gibt noch weitere Fachrichtungen wie Sprachheilpädagogik oder Gehörlosen- bzw. Blindenpädagogik. Die Aufgaben dieses Lehramtsberufes sollten nicht unterschätzt werden, denn es sind zudem Schulfächer zu studieren. An den Förderschulen unterrichtet ihr in der Regel in festen Klassen und damit alle Fächer im Sekundar- und Primarbereich. Im Zuge der Inklusion werden insbesondere Förderschullehrkräfte in vielen Regionen Deutschlands gesucht.

Da die Inklusion heute mehr und mehr Raum gewinnt, könnt ihr nicht nur in einer Förderschule tätig sein, sondern auch als Begleiterinnen und Begleiter im gemeinsamen Unterricht in der Regelschule. Hier fördert und unterstützt ihr einige Stunden am Tag oder in der Woche individuelles Arbeiten mit den Integrationskindern und deren Lehrkräften.

Auch in Wohnheimen und Tagesstätten für Menschen mit Behinderungen könntet ihr tätig sein. 

Voraussetzungen und Studienstrukturen

Das Studium ist grundsätzlich zulassungsbeschränkt.

Die Studienstrukturen, auch die Kombination der Fächer und Fachrichtungen, sind je nach Bundesland unterschiedlich frei oder festgelegt. Einige Universitäten bieten sogar eine Kombination von Gymnasial- oder Berufskolleglehramt mit einer förderpädagogischen Fachrichtung an.

Weitergehende Informationen erhaltet ihr u. a. hier:

Detaillierte Regelungen  zum Lehramt Förderschule findet ihr konkret in den Internetpräsenzen der Hochschulen sowie für euer Bundesland in unserem Bundesland-Guide.

Lehrermobilität

Solltet ihr beabsichtigen, für eure Lehrtätigkeit das Bundesland zu wechseln, gibt es einiges zu berücksichtigen. Näheres erfahrt ihr unter unserer Rubrik Lehrermobilität.

Einstellungschancen

Die Einstellungschancen hängen sowohl in Bezug auf den Eintritt in das Referendariat als auch auf die Einstellung in den Schuldienst von den individuellen Voraussetzungen, der Bewerberlage und dem jeweiligen Bedarf ab. Dieser unterliegt regional, aber auch bezüglich der Unterrichtsfächer und der Lehrämter oft starken Schwankungen, so dass verbindliche Aussagen generell nur von der zuständigen Stelle nach Vorlage der entsprechenden Unterlagen erteilt werden können. Wie die Chancen,in den nächsten Jahren generell stehen, eine Referendariats- oder Lehrerstelle zu erhalten, könnt ihr hier nachlesen.